Anilingus
Anilingus
Wird beim Afterlecken die Zunge in den Anus eingeführt, so spricht man von Anilingus (anus.After; lingua: Zunge)
(oral-analer Sex, Rimming, »Arschlecken«)
RELEVANTE STD-RISIKEN
Gonorrhö, Hepatitis A, Herpes, Madenwurmbefall, Syphilis
Bei der Stimulation des Anus oder der Analregion mit der Zunge können folgende Infektionen auf den leckenden Partner/die leckende Partnerin übertragen werden: Amöbiasis, Chlamydien-Infektion, Donovanosis, Giardiasis, Gonorrhö, Hepatitis A und B, Madenwurmbefall, Shigellose.
Eine Übertragung von Herpes, HPV-Infektionen und Syphilis kann
sowohl vom leckenden auf den geleckten Partner geschehen als auch umgekehrt.
Unklar ist, ob bzw. in welchem Ausmaß Chlamydien-Infektionen
und Gonorrhö vom leckenden auf den geleckten Partner übertragen werden können. Bezüglich HIV ist Anilingus »Safer Sex«; eine HIV-Infektion beim Anilingus ist bisher nicht beschrieben worden.
Gegen Hepatitis A und B kann man sich impfen lassen.
Wer das Infektionsrisiko reduzieren will, kann eine Latexfolie
(Dental Dam) verwenden, die über den Anus gelegt wird.
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